Arcteryx Cerium LT Test

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Arc‘teryx Cerium LT Test

Hersteller: Arcteryx
Modell: Cerium LT
Gewicht:
Modelle: Damen / Herren

Unser Urteil

Arcteryx fährt bei seiner Daunenjacke Cerium LT alles auf was gut und teuer ist. Während das die Cerium LT zu einer der teuersten Daunenjacken im Test macht, führt es auch dazu dass sie eine der absoluten Top Scorer in unserem Vergleich ist und in den Testkriterien fast gleichauf mit der North Face Summit L3 liegt. Der Cerium LT gelingt durch ihre 850 Cuin Daunenqualität in Verbindung mit dem dünnen aber sehr stabilen Obermaterial die Quadratur des Kreises. Die Arcteryx Daunenjacke ist eine der wärmsten und gleichzeitig eine der leichtesten und erzielt zudem das kleinste Packmaß und. Damit prädestiniert sich die Cerium LT vor allen Dingen für sportlich ambitionierte Bergwanderer und Mehrtagestouren die ultraleicht und mit möglichst geringem Packvolumen unterwegs sein wollen. Darüber hinaus ist die Arcteryx kuschelig weich, bequem und hervorragend über diverse Kordelzüge anpassbar und auch für die Verwendung mit Kletterhelmen geeignet. Einzig eine hydrophobe Beschichtung der Daunen oder eine etwas robustere wasserabweisende DWR Beschichtung Oberstoffes hätte Arcteryx seinem Tausendsassa noch spendieren können. Eine sehr gut durchdachte und extrem gut wärmende und anpassbare Daunenjacke in Top Qualität.

Isolierleistung

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Arcteryx Cerium. Bei abendlichem Lichteinfall sind gut die nässefesten Schulterpartien mit Kunstfaserfüllung zu erkennen (zum vergrößern klicken).

Die Arcteryx Cerium verfügt zusammen mit der The North Face und der Yeti über die mit Abstand beste Isolierleistung. Auch beim nächtlichen Sternegucken auf knapp über 3000m Höhe und eisigem Wind hielt uns die Cerium mollig warm. Auf den Schultern verwendet Arcteryx in einem schmalen Bereich keine Daunen, sondern synthetische Coreloft Fasern, was uns in Bezug auf die Wärmeretention der Jacke allerdings nicht negativ auffiel.

Gewicht

Die Acteryx Cerium war mit knapp über 300 Gramm inklusive Packsack die dritt leichteste Daunenjacke im Test, geschlagen nur von den deutlich dünneren und nicht ganz so warmen Mountain Hardwear Ghost Whisperer und Mammut Broad Peak Light.

Wetterfestigkeit

Obwohl die Arcteryx Daunenjack laut Hersteller über eine wasserabweisende DWR Behandlung des Oberstoffs verfügt, fanden wir diese nicht so überzeugend wie bei einigen der Konkurrenzprodukte. Arcteryx verfolgt stattdessen einen anderen Weg die Jacke gegen Feuchtigkeit zu wappnen. Wie bereits im Kapitel Isolierleistung erwähnt, sind die Stoffpaneele auf den Schultern anstelle von Daunen mit Kunstfasern gefüllt. Was bei der Isolierung kein Schwachpunkt ist, erweist sich bei leichtem Nieselregen ebenfalls als durchdacht. Normalerweise nässen bei kurzen Schauern vor allen Dingen die Schulterpartien von Daunenjacken am schnellsten ein, durch den Druck, etwa unter den Schultergurten eines Rucksacks, können diese dann verkleben und an Bauschkraft einbüßen. Während Arcteryx das Problem durch diese technische Maßnahme elegant löst, kann es auf der Kapuze und an den Armen immer noch auftreten. Hier wäre es unserer Meinung nach einfacher und besser gewesen den Oberstoff stärker zu imprägnieren, oder zumindest die Daunenfüllung hydrophob zu behandeln. Aufgrund der etwas weniger guten Regenfestigkeit bewegt sich die Arcteryx in dieser Disziplin lediglich im unteren Drittel des Bewertungsspektrums. Bei Verwendung der Arcteryx in unsicherem Wetter empfiehlt es sich also die Hardshelljacke in Reichweite zu haben.

Passform & Schnitt

Ähnlich wie die ebenfalls bei uns getestete Arcteryx Gore Tex Jacke, hat auch die Arcteryx Cerium Daunenjacke einen, wie wir finden sehr guten Schnitt. Die Designer haben hier einen hervorragenden Mittelweg zwischen Körperbetont aber nicht einengend gefunden. Vor allem bei technischen Outdooraktivitäten und dem Wandern auf schwierigem Untergrund gefiel uns, dass die Cerium keinen Bauch bildet, der den Blick nach unten stören würde. Ebenfalls mochten wir die ausreichende Länge der Ärmel, die auch beim Bewegen der Arme über Kopf die Handgelenke noch bedeckten.Lediglich die Saumlänge der Arcteryx hätten wir auch durchaus gerne noch 5cm länger gehabt. Wer gerne eine, bis ein Stück über den Po reichende Daunenjacke bevorzugt, sollte sich die North Face anschauen, die etwas länger geschnitten ist. Passform und Schnitt der Arcteryx Cerium Daunenjacke sind sehr gut durchdacht und vor allem auf Outdoor Sportler zugeschnitten, weniger auf den modebewussten Stadtflanierer.

Packmaß

Zusammen mit der Mountain Hardwear Ghost Whisperer und der Mammut Broad Peak war die Arcteryx Daunenjacke im Test am stärksten komprimierbar. Die gesamte Jacke lässt sich im etwas engen, mitgelieferten Packsack etwa auf das Volumen einer mittleren SIGG Trekkingflasche komprimieren. Mit einem so winzigen Packmaß für eine so stark wärmende Daunenjacke gibt es unserer Meinung nach kaum noch ein Argument bei Bergtouren auf diese bequeme und sicherheitsrelevante Schicht zu verzichten.

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Die Arcteryx Cerium ist ultraleicht und klein packbar, erreicht aber trotz sehr hochwertiger Daune eine überdurchschnittliche Wärmeleistung. Der Hüftsaum könnte unserem Geschmack nach etwas länger sein.

Ausstattung & Features

Bei der Ausstattung mit Einstellungsmöglichkeiten und Komfortfeatures steht die Arcteryx unserer Meinung nach etwas hinten an, was vor allem an ihrer Ausrichtung auf minimales Gewicht und Packmaß geschuldet ist. Neben den zwei obligatorischen, großen Handwärmertaschen mit Reißverschluss gibt es noch eine Brustinnentasche, in der etwa der Packbeutel untergebracht werden kann. Wir fanden die Anzahl und Größe der Taschen völlig ausreichend, hätten uns aber manchmal eine etwas feinfühligere Anpassbarkeit der Kapuze gewünscht. Diese wird lediglich über einen einzigen Kordelzug am Hinterkopf eingestellt, ist aber groß genug um über einen Kletterhelm gezogen zu werden. Die Gummizüge für den Hüftsaum sind geschickt platziert, kaum sichtbar und auch unter einem Klettergurt ohne Druckstellen tragbar. Kehrseite der sehr dünnen Ausführung ist lediglich die etwas fummeligere Bedienung mit dicken Handschuhen.

Einsatzzweck

Die Cerium LT Hoody von Arcteryx ist vor allem für diejenigen die richtige Wahl die eine möglichst warme aber dennoch leichte und klein verstaubare Daunenjacke suchen. Wir sehen den dezidierten Einsatzzweck vor allem bei ambitionierten Alpinisten, Skifahrern und Mehrtagestourern, die die Cerium geschickt mit einer Hardshell kombinieren.

Fazit

Die Arcteryx Cerium LT ist unserer Ansicht nach eine geniale Kombination aus hervorragender Wärmeisolation, niedrigem Gewicht und ultrakompaktem Packmaß. Wer die leichten Abstriche beim Nässeschutz durch gewissenhafte Verwendung einer Hardshell in Kauf nehmen kann, findet einen perfekten Begleiter für ausgedehnte Touren. Exzellente Stoffwahl, Verarbeitung und die sehr hohe Daunenqualität machen die Arcteryx Daunenjacke allerdings nicht grade zu einem Schnäppchen. In Punkto Gewichts / Wärmeleistungsverhältnis ist die Arcteryx unser Spitzenkandidat und empfiehlt sich so vor allem auch für ultralight Hiking in der kalten Jahreszeit.

Aktuelle Preise Arcteryx Cerium LT

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Am 21. September 2019 08:05
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Arc‘teryx Cerium LT Test, (c) outdoormaniacs.de

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