Hardshelljacken Test

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Hardshelljacken Test 2019

Ihr seid auf der Suche nach einer neuen Hardshelljacke? Wir haben für Euch die aktuellen Modelle der Hersteller durchforstet und 8 der interessantesten Modelle für diesen Test mit unserem Testteam ins Gebirge geschickt. Hardshelljacken mit wasserfesten und atmungsaktiven Membranen bieten absolute Wasserdichtigkeit bei hoher Atmungsaktivität und sind Speerspitze und Aushängeschild der Produktlinien der Outdoorfirmen. Und das nicht ohne Grund: Sie sind einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände überhaupt, da sie geschickt kombiniert zu allen Jahreszeiten eingesetzt werden können. Im Sommer bieten sie zuverlässigen Schutz auch im stärksten Unwetter und gleichzeitig gute Atmungsaktivität auch bei hohen Außentemperaturen. In Herbst und Winter sind sie perfekt kombiniert mit zusätzlichen Base- und Midlayer Schichten und gewährleisten so Wetterschutz bei gutem Feuchtigkeitsabtransport. Hardshelljacken Test.

Alle Kandidaten in unserem Hardshelljacken Test verfügen über dreilagige, wasserdichte und atmungsaktive Membranen versehen, was auch die Definition einer Hardshelljacke und ihre Abgrenzung gegenüber atmungsaktiven Regenjacken ausmacht. Die drei Schichten bestehen aus 1) einem Oberstoff, der äußersten Schicht einer Jacke, 2) einer wasserdichten / atmungsaktiven Membran, die die mittlere Schicht des Sandwichs ist, und 3) einem inneren Trägerstoff auf der Innenseite, der die Membran schützt und auch das Aufsaugen von Schweiß und die Dampfübertragung unterstützt. Dreischichtige Hardshelljacken sind die technologisch fortschrittlichsten und daher auch mit die teuersten Outdoor-Kleidungsstücke, die Sie kaufen können.

Die meisten Hersteller verarbeiten dazu meist zugekaufte Hightech Membranen von Gore Tex, Dermizax, Pertex oder verwenden teils ebenso leistungsfähige Eigenentwicklungen.

Wir haben die Hardshelljacken im Test anhand von fünf Kriterien bewertet, die für ihre Leistung von entscheidender Bedeutung sind: Wetterschutz, Gewicht, Bewegungsfreiheit und Passform, Belüftung und Atmungsaktivität sowie Ausstattung und Features. Für jedes der Kriterien haben wir auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet, wobei jedes Kriterium in unterschiedlichem Maße in die Bewertung eingeht. Während beispielsweise Wetterschutz mit 35% den wichtigsten Anteil hat, trägt die Ausstattung mit Features nur mit 15% zur Gesamtbewertung bei.

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Hersteller / Modell Arcteryx
Alpha AR
The North Face
Impendor
Outdoor Research
Interstellar
Mammut
Teton
Patagonia
Galvanized
Berghaus
Extrem 5000
Dynafit
Elevation
Rab
Firewall
Zum Detailtest Detailtest Detailtest Detailtest Detailtest Detailtest Detailtest Detailtest Detailtest
Bewertung testsieger Top Pick Empfehlung
ultraleicht
preis leistungs sieger
UVP
Gewicht
(gemessen in Gr. M)
420 Gramm 480 Gramm 310 Gramm 440 Gramm 490 Gramm 600 Gramm 350 Gramm 490 Gramm
Wetterschutz 10 9 7 9 7 8 8 8
Gewicht 10 7 10 8 7 5 10 7
Bewegungsfreiheit & Passform 8 8 10 8 9 6 8 8
Belüftung & Atmungsaktivität 8 7 8 8 6 7 6 8
Ausstattung & Features 9 9 5 8 8 7 5 7
Damenmodell verfügbar Ja Ja Ja Ja Ja Nein Ja Ja
Pros & Cons + Perfekter Wetterschutz
+ Sehr robust und langlebig
+ Für viele Sportarten idealer Schnitt (hinten etwas länger)
+ Geniale Saumverstellung
+ Gore Tex Jacken Testsieger
– Gore Tex Pro Membran ist steifer und raschelt etwas
+ Extrem guter Wetterschutz
+ Robuste Gore Tex Pro Membran
+ Gut zum Layern
+ Viel Platz für kräftige Staturen
– Wie auch bei der Arcteryx ist die Gore Tex Pro Membran etwas steifer und akustisch präsent
– Für schmale Menschen zu voluminös
+ Atmungsaktivste Hardshelljacke im Test (Pertex Membran)
+ Sehr leicht
+ Gute Passform
+ Sehr angenehmer Stoff
+ Super Preis Leistungs Verhältnis
– Keine Unterarm Zipper
– Bei Dauerregen nässt der Oberstoff ein und Atmungs-aktivität nimmt ab
+ Sehr komfortable Hardshelljacke mit Gore Tex C-Knit Membran
+ Relativ weicher und wenig raschelnder Stoff
+ Gute, durchdachte Ausstattung
+ Gute Atmungsaktivität, gute Imprägnierung des Oberstoffs
+ Alltagstaugliches Design
– Bei muskulösen Testern etwas eng unter den Achseln
+ Dehnbare Hardshelljacke, ideal für freie Beweglichkeit auch angegurtet
+ Tolle und durchdachte Ausstattungsdetails
+ Gute Verarbeitungs- qualität
+ Günstig
– Etwas schwer
– Nässt leichter ein und trocknet relativ langsam wieder ab
+ Sehr robust verarbeitet
+ Viele Ausstattungsdetails
– Mit Abstand schwerste Gore Tex Jacke im Test
– Schnitt relativ voluminös aber unter den Armen deutlich zu eng
+ Top Wetterschutz
+ Optisch sehr cleane Gore Tex Jacke
+ Gore Tex Pro Membran mit C-Knit Innenfutter sorgt für guten Tragekomfort und weniger Geräusche
+ Relativ günstig
– Keine Unterarm- zips
– Keine Reißverschluss Hinterlegung
– Bei großem Brustumf. etwas eng unter den Armen, vor allem bei Verwendung einer dicken Midlayer
+ Leicht stretchbar, dadurch angenehm zu tragen
+ Gute, große Unterarmbelüftung
+ Günstiger Preis
– DWR Imprägnierung lässt schnell nach, daher Oberstoff schnell nass
– Etwas schwer für eine Hardshelljacke
Kurzfazit & Einsatzzweck Vor allem für Dauerbenutzer die ihrer Gore Tex Jacke alles abverlangen. Die Arcteryx kommt durch ihre robuste Bauart mit Gore Tex Pro Membran und robustem Oberstoff auch mit Expeditions- bedingungen klar. Darüber hinaus bietet sie perfekten Wetterschutz durch ideal geformte Kapuze und Kragen. Unser Hardshelljacken Testsieger. Wer eher ein North Face Fan ist und auf ein paar der innovativen Arcteryx Features verzichten kann, findet mit ihr eine fast gleichwertige aber günstigere Gore Tex Pro Jacke. Die North Face Impendor Gore Tex Jacke liefert sich im Test ein hartes Rennen mit der Arcteryx. In fast allen Disziplinen liegen sie gleichauf und so fällt auch unser Fazit und die Einsatzzweck Empfehlung ähnlich aus. Mit robuster Gore Tex Pro Membran, abriebfestem Oberstoff und guter Imprägnierung bleibt sie auch unter härtesten Bedingungen unbeeindruckt, lediglich Schnitt und Kapuzenform sind etwas voluminöser Outdoor Research hat hier eine phänomenale Hardshelljacke im Programm, die in unserem subjektiven Empfinden in Punkto Atmungsaktivität alle Konkurrenten in den Schatten stellt. Leider bietet sie keine Unterarmzips um auch bei der aktiven Belüftung gleichermaßen zu Punkten. Ansonsten überzeugt sie mit geringem Gewicht, tollem, weichen Tragekomfort und absolut fairem Preis. Sie ist eher nichts für tagelange Touren im Dauerregen, da dort die Atmungsaktivität leidet. Verdient unser Hardshell Jacken Preis-Leistungs-Sieger Wunderschöne und sehr bequeme Gore Tex Jacke die mit gutem Design, Tragekomfort und guter Atmungsaktivität überzeugt. Geringes Gewicht und Packmaß machen die Teton ideal für Mehrtagestouren, da sie im Rucksack kaum auffällt. Einziges Manko fanden die muskulöseren unserer Tester die geringe Bewegungsfreiheit unter den Achseln. Hier heisst die Devise, entweder schlank sein oder zur Nummer größer greifen. Die Patagonia Hardshelljacke ist toll verarbeitet und wartet mit durchdachten Features auf, nebenbei geht auch der günstige Preis voll in Ordnung. Ihr Manko ist, dass sie etwas schwerer ist und ihre Oberfläche im Dauerregen schneller durchnässt und sie dann Atmungsaktivität einbüsst. Wir würden sie dort empfehlen wo eine sehr robuste und flexible Jacke gefragt ist und es nicht dauernd regnet. Aufgrund ihres ansprechenden Designs lässt sich die Patagonia Hardshell sogar ganz gut in der Stadt tragen. Solide verarbeitete und langlebige Gore Tex Jacke mit alltagstauglichem Design. Sie macht vor allem dort Sinn wo Robustheit vor Gewicht oder Packmaß geht, z.B. In der Stadt oder beim Spazieren. Leider konnte uns die Schnittführung nicht überzeugen, so dass wir die Berghaus nur bedingt weiterempfehlen können. Ähnlich wie The North Face und Arcteryx findet man mit der Dynafit eine top verarbeitete Gore Tex Pro Jacke die durch guten Wetterschutz überzeugt. Das Laminat ist angenehm zu tragen aber trotzdem robust. Aufrund fehlender Unterarm- zips sehen wir den Einsatzzweck eher bei kühlen Temperaturen und. Dynafit hat aber auch noch die Radical im Programm die über Zips verfügt. Günstige Hardshell Jacke mit angenehm elastischem Stoff. Aufgrund des etwas höheren Gewichts, der bei Nässe abnehmenden Atmungsaktivität und der nicht ganz so eng schließenden Kapuze, sehen wir den Einsatzzweck eher beim Wandern und Spazieren als im Hochalpinen. Sie überzeugt zudem durch gute Verarbeitung und robuste Stoffe, ideale Voraussetzung für lange Nutzungsdauer.

Wetterschutz

Das wichtigste und definierende Merkmal einer Hardshelljacke ist ihre wasserdichte aber atmungsaktive Membran. Die Membran ist wasserdicht, weil sie so dicht gewebt ist, dass keine Wassertröpfchen in sie eindringen können, sie ist aber auch atmungsaktiv, weil gleichzeitig Löcher in der Webart so klein sind, dass Wasserdampf nach außen dringen kann. Es gibt heute viele verschiedene Membranen auf dem Markt, aber seit Jahrzehnten wird diese Nische von Produkten der Firma Gore beherrscht. Die meisten der von uns getesteten Hardshell Jacken verwendeten eine Form von Gore-Tex-Membran, von denen es inzwischen mehrere verschiedene Varianten gibt. Neben Gore Tex gibt es aber auch andere leistungsfähige Membranen anderer Hersteller.

Die meisten der Hardshelljacken im Test sind mit einer dauerhaften wasserfesten Beschichtung (DWR) versehen, die außen auf die Jacke aufgetragen wird. Diese DWR-Beschichtung hält die Außenseite der Jacke trocken, indem Feuchtigkeit abperlt. Jetzt könnte man sich fragen warum es so wichtig ist dass Wasser von der Außenschicht der Hardshelljacke abperlt, obwohl doch die mittlere Schicht für die Wasserdichtigkeit verantwortlich ist. Nun, für die Wasserdichtigkeit ist es egal ob der Oberstoff nass ist oder nicht, aber die Wasserdampfabgabe von Hardshelljacken funktioniert nur dann, wenn die Poren des Oberstoffes nicht von aufgesaugtem Wasser verschlossen sind.

Island Laugavegur schneesturm august

Gute Wetterfestigkeit einer Hardshelljacke zeichnet sich nicht allein durch eine wasserdichte Membran aus. Essentiell um das Innere trocken zu halten sind eine gut sitzende und einstellbare Kapuze, hoher Kragen und ausreichend langer Schnitt. Hier im Bild die The North Face Gore Tex Pro Jacke im Hochland von Island bei einsetzendem Schneefall.

Nach einigen Monaten harter Benutzung im Gelände zeigten alle Hardshelljacken erste Anzeichen von Wasserbenetzung auf der äußeren Schicht, vor allem dort wo sie starker mechanischer Belastung ausgesetzt waren, wie zum Beispiel unter den Rucksackträgern. Theoretisch kann auch starke Verschmutzung der Jacke einen ähnlichen Effekt auf die Wasserdampfdurchlässigkeit haben wie eine Wasserbenetzung. Nach einigen Jahren oder besonders starker Beanspruchung sollte daher eine Imprägnierung der Hardshelljacke erfolgen. Obwohl die Hersteller der Hardshelljacken im Test je nach verwendeter Membran unterschiedliche maximale Wassersäulen angeben, waren alle Testkandidaten absolut Wasserdicht. Dies zeigt einmal mehr wie leistungsfähig heutzutage gute 3 Schicht Membranen der namhaften Hersteller sind.

Diese Erkenntnis führt uns zu einem weiteren Kriterium das häufig den Wetterschutz einer Hardshelljacke beeinflusst, Design und Passform. Eines der wichtigsten Designkriterien um ein Eindringen von Wasser bei Sturm und peitschendem Regen zu verhindern ist die Form und Größe der Kapuze. Ebenso trägt auch die Kragenform dazu bei wie gut eine Kapuze dazu in der Lage ist das anströmende Wasser abzuleiten. Bei Kapuzen- und Kragendesign gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede bei den Herstellern, die Detailbewertungen findet Ihr in der Übersichtstabelle und in den Detailtests. Letztendlich bilden die Reißverschlüsse einen weiteren potentiellen Schwachpunkt der Jacken, aber auch hier können wir Entwarnung geben, die Hersteller haben aus früheren Fehlern gelernt und nur ordentlich abdichtende Exemplare verbaut.

Overall Testsieger

testsieger

Arcteryx Alpha AR

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Der Overall Sieg im Hardshelljacken Test geht an die herausragende Arcteryx Alpha AR mit Gore Tex Pro Membran. Sie setzt sich gegen die Wettbewerber vor allem durch ihren hervorragenden Wetterschutz durch, und überzeugt zusätzlich mit extrem robuster und qualitativ hochwertiger Verarbeitung. Damit empfiehlt sich die Arcteryx Gore Tex Jacke vor allem für häufigen und rauen Einsatz von Bergsteigen, Klettern bis hin zu langen Schlechtwetter Trecks und sogar zum Skifahren. Obwohl sie bei der Atmungsaktivität bei Trockenheit gefühlt nur im Mittelfeld liegt, fanden wir sie im Vergleich zu den Mitbewerbern bei Nässe besser funktionierend, was nicht zuletzt am sehr hydrophoben Außenmaterial liegen mag. Wer oft bei Regen und Extrembedingungen unterwegs ist wird nur schwer eine vergleichbare Gore Tex Jacke finden die einen ebenso souverän trocken hält wie die Arcteryx Alpha.


Top Pick Hardshell für Ultralight Hiking

Top Pick Empfehlung

Outdoor Research Interstellar

super leichte Hardshell jacke

Die Outdoor Research Hardshelljacke überzeugte uns im Vergleich mit der subjektiv mit Abstand besten Atmungsaktivität der Funktionsmembran. Darüber hinaus ist sie außerordentlich leicht und hat ein geringes Packmaß, was sie ideal für Mehrtagestouren macht. Leichte Einschränkungen ergeben sich lediglich aufgrund der fehlenden Unterarmbelüftungen und der nicht ganz so widerstandsfähigen aquaphoben Imprägnierung. Daher ist die Outdoor Research vor allem unsere Empfehlung als leichte Outdoor Jacke gegen Regengüsse auf Sommertouren. Das kuschelige Material fühlt sich weich an und ist leicht elastisch, ähnelt einer dünnen Softshelljacke. Wer seiner Hardshell Jacke nicht ständig ultimative Straparzierfähigkeit abverlangt findet mit der Outdoor Research eine perfekte 3-Season Hardshell. Lediglich wenn Ihr eure Hardshell häufig auf Hochtouren oder mit viel Gepäck hart rannehmt, empfehlen wir Euch eine der robusteren Gore Tex Pro Jacken wie unseren Overall Testsieger Arcteryx oder North Face.

Preis-Leistungs Empfehlung Hardshelljacken

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Rab Firewall

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Die Rab Firewall ist eine sehr solide Hardshelljacke die mit ausgezeichneter Verarbeitung ebenso wie durch ihre gut funktionierende Pertex Shield Membran begeistert. Diese Pertex Shield Membran ist es dann auch letztendlich was die Rab Firewall zum Hardshelljacken Testsieg verhilft, denn sie ist im Einkauf deutlich günstiger als die Produkte von Gore Tex. Von Schnitt und Ausstattung kommt die Rab nicht ganz so technisch daher wie etwa die Modelle Arcteryx oder Mammut, sondern spricht eher den Allrounduser an. Dieser freut sich über die großen Taschen mit robusten Reissverschlüssen und die durchdachten Komfortdetails wie etwa den Fleecebesatz im Kinnbereich und im Nacken. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt das mit fast 500 Gramm recht hohe Gewicht, was die Rab für Ultraleicht Touren nicht zur ersten Wahl macht. Wer eine günstige und dennoch sehr gut funktionierende und langlebige Hardshell sucht und plant sie öfter anzuziehen als als Backup im Rucksack zu haben wird mit der Rab einen zuverlässigen Begleiter für viele Jahre finden.


Infobox gore tex jacke test

Wie funktionieren Gore Tex und ähnliche Membranen?

Ende der 1960er Jahre entdeckte Robert W. Gore dass der Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE), wenn man ihn schnell auseinanderzieht (reckt) nicht zerreißt, sondern einzelne Stückchen des Materials immer noch durch ein Netz kleiner Fäden verbunden sind. Diese Netzstruktur ist ca. 20.000 mal feiner als ein Wassertropfen und das Gewebe somit wasserdicht. Gleichzeitig sind diese Netzporen aber immer noch ca. 700 mal größer als ein Wasserdampfmolekül, was das Gore Tex Gewebe wiederum atmungsaktiv macht.

Welche Gore Tex Membranen gibt es und was ist zu beachten?

Mittlerweile gibt es verschiedene Ausführungen der Membrane, die in Gore Tex Jacken für unterschiedlichste Anforderungen verwendet werden. Bei den hier getesteten Gore Tex 3 Lagen Hardshelljacken ist vor allem die Gore Tex Pro Shell vorzufinden, die am robustesten ist und speziell für harten Outdooreinsatz konzipiert wurde. Es existieren aber auch weitere Gore Tex Varianten wie etwa die Gore Tex Active Shell und die Gore Tex Paclite Shell für gemäßigten Einsatz und geringes Packvolumen bei hoher Atmungsaktivität. Wollt ihr eine Gore Tex Jacke kaufen, dann solltet Ihr überlegen für welchen Einsatzzweck Ihr sie benötigt und eine passende Membran auswählen. Ganz grob: Gore Tex Pro = extrem robust, Gore Tex Active = Etwas atmungsaktiver aber weniger robust, Gore Tex Paclite = sehr leicht aber deutlich weniger robust, Gore Tex C-Knit = weiches Innenfutter das bei mehreren der oben genannten Schichten Verwendung findet.

Eine der neuesten Entwicklungen bei Gore Tex Jacken ist die sogenannte C-Knit Technologie. Hier handelt es sich nicht um eine neue, eigenständige Gore Tex Membran, sondern um einen weichen Futterstoff. Gore Tex Jacken mit C-Knit Futter liegen in Punkto Robustheit und Atmungsaktivität in der Mitte zwischen den sehr atmungsaktiven aber nicht sehr robusten Gore Tex Active Stoffen und den extrem robusten aber etwas steifen Gore Tex Pro Jacken.

Gore Tex Jacke waschen

Von Zeit zu Zeit sollte man seine Gore Tex Jacke waschen, vor allem dann wenn sich durch Verunreinigungen, Sonnencreme oder jahrelanges Schwitzen die wasserdampfdurchlässigen Poren verstopft haben. Gore Tex Kleidungsstücke können bei 40 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden, man sollte dazu alle Reißverschlüsse schließen und am besten Flüssigwaschmittel verwenden, so dass keine Pulverreste die Poren verschließen können.

Die Imprägnierung von Gore Tex Jacken erneuern

Wie wir im Hardshell Jacken Vergleich herausgefunden haben, lässt die DWR, also die wasserabweisende Imprägnierung mit der Zeit nach (siehe untenstehendes Bild). Während dies im Test vor allem bei flexiblen Oberstoffen der Fall war, betrifft das nach sehr häufiger Benutzung oder mehreren Jahren auch Jacken mit Gore Tex. Hier empfiehlt sich eine Erneuerung der Imprägnierung durch spezielle Pflegemittel, die es zum Sprühen oder auch zum Einwaschen gibt.

hardshelljacken Test DWR Imprägnierung Gore Tex Jacken erneuern


Gewicht

Die Gewichte der 3Lagen Hardshelljacken im Test spannten sich über ein weites Spektrum, von sehr leichten Jacken (Outdoor Research Interstellar) bis zu eher schweren Exemplaren (Rab Firewall). Gewichtsersparnis erreichen die Hersteller über verschiedene Ansätze. Da die Gore Tex oder hauseigenen Membranen, also die mittlere Schicht der 3Lagen Jacken, in ihren Gewichten relativ fix sind, entscheidet die Auswahl von innen und vor allem Außenstoff wie schwer die gesamte Hardshelljacke wird. Beispielsweise gehört der dehnbare 20D Oberstoff zu den leichtesten in diesem Test vertretenen Außenschichten, während ein 90D Cordura Oberstoff die schwerste darstellt.

Weitere Faktoren die sich auf das Gesamtgewicht einer Hardshelljacke auswirken sind besondere Ausstattungsmerkmale und zusätzliche Features. Je robustere und längere Reißverschlüsse etwa ein Hersteller verwendet, desto schwerer wird das Endergebnis werden. Manche Hersteller treiben das Gewicht sparen auf die Spitze und lassen die Belüftungsreißverschlüsse unter den Armen weg oder bauen ausschließlich Netztaschen ein, deren primärer Gedanke zwar die bessere Feuchtigkeitsdurchlässigkeit ist, die aber eben zusätzlich auch noch Gewicht sparen.

Generell ist es natürlich angenehmer eine möglichst leichte Hardshelljacke zu tragen, vor allem wenn sie wie im Sommer weite Teile einer Bergtour im Rucksack verbringt. Auf der anderen Seite ist bei Hardshelljacken die Langzeithaltbarkeit immer direkt mit der Robustheit des Außenstoffs verbunden. Je dicker und knitterfester der Oberstoff, desto besser ist die Gore Tex oder vergleichbare Membran darunter geschützt. Je dünner der Oberstoff, desto leichter wird die Funktionsmembran verknickt, zerlöchert oder reißt ein. Daher gilt auch hier wieder: Der Einsatzzweck entscheidet!

Wer eine Hardshelljacke nur gelegentlich als Wetterschutz auf der Wanderung benötigt kann ein sehr leichtes und flexibles Modell wählen. Für Spaziergänger oder Gelegenheitswanderer existieren auch sogenannte 2 oder 2,5 Lagen Jacken bei der die Funktionsmembran teilweise offen liegt. Je öfter eine Gore Tex Jacke aber verwendet wird, desto wichtiger ist die Auswahl eines robusten Modells. Wird die Jacke auch öfter mit schwerem Rucksack, zum Skifahren oder beim Streifen durchs Unterholz oder entlang von Felsen verwendet ist die Auswahl klar, hier muss ein Profi Modell her.

Für die Praxis heißt das, das von uns im Hardshelljacken Test gemessene Gewicht sollte nur als grober Vergleich zwischen besonders leichten und robusten Hardshelljacken gesehen werden, viel wichtiger ist Euer beabsichtigter Einsatzzweck und Euer Trageverhalten. Der Power User wählt eher ein robustes Modell, wer meist im Sommer unterwegs ist und primär einen atmungsaktiven Regenschutz mit geringem Packmaß sucht kann sich bei den leichteren Modellen umsehen.

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Bewegungsfreiheit und Passform

Bei der neuesten Generation an Hardshelljacken heben dehnbare Membranen und Oberstoffe Bewegungsfreiheit und Tragekomfort auf ein neues Level ohne dabei zu voluminös zu sein. Aber trotz aller technischen Neuerungen ist es immer noch der Schnitt einer Jacke der die Passform definiert. Und Passform verstehen wir hier nicht unter modischen Aspekten, sondern primär unter funktionellen.

Beim harten Einsatz in Regen, Schnee, Klettern und beim Wandern in anspruchsvollem Gelände kommt es vor allem auf ein paar wichtige Regeln beim Jackenschnitt an. Hierzu zählen insbesondere ausreichend lange Ärmel, die auch beim Heben oder Strecken der Arme, etwa beim Klettern oder Radfahren Kältebrücken und Einlaufen von Regenwasser verhindern. Ähnlich störend ist eine zu kurze Hüftlänge der Hardshelljacke, die beim Heben der Arme oder im Schnee nach oben rutscht und Kälte und Nässe hereinlässt. Vor allem in der Vergangenheit hatten hier einige Hersteller, vermutlich nicht zuletzt aus modischen Gründen, die ihre Jacken ärgerlich kurz geschnitten. Mit dieser Saison scheint dieser Trend glücklicherweise vorbei zu sein, denn alle Kandidaten im Hardshelljacken Test ließen uns in dieser Hinsicht nicht im Stich.

Ebenfalls wichtig fanden wir dass die Jacken im Bereich der Brusttaschen nicht zu weit geschnitten sind. Einerseits führt das deren Existenz zwar teilweise ad absurdum da nicht viel herein passt, auf der anderen Seite ist dies unserer Meinung nach das kleinere Manko, denn sind die Jacken im Brustbereich zu voluminös versperren sie die Sicht nach unten, was in schwierigem Gelände oder beim Sichern mit Seil fatal sein kann. Aber auch hier zeigt der Hardshelljacken Test dass die meisten Hersteller ihre top of the line Produkte mittlerweile speziell auf diese Bedürfnisse abgestimmt haben. Der Hardshelljacken Vergleich zeigt auch, dass bestimmte Hersteller und Modelle eher körperbetonte Schnitte haben, während andere bei gleicher Größe etwas mehr Raum bieten. Unserer Erfahrung nach macht die goldene Mitte am meisten Sinn, da man nicht vergessen sollte dass die Hardshelljacke bei kälteren Bedingungen durch Base- und Midlayerkleidung ergänzt wird, vielleicht im Extremfall sogar durch eine dünne Daunenjacke.

Belüftung und Atmungsaktivität

Wie im Kapitel Wetterschutz erwähnt, waren alle von uns getesteten Hardshelljacken absolut Wasserdicht, so dass bei der Auswahl einer bevorzugten Membran die zweitwichtigste Eigenschaft einer Hardshelljacke zu einem entscheidenden Kaufkriterium werden kann, die Atmungsaktivität der verwendeten Membranen. Ähnlich wie die Wasserdichtigkeit in Millimeter Wassersäule angegeben wird, gibt es auch Messgrößen für die Bestimmung der Dampfdurchlässigkeit im Labor. Alle Hersteller von Hardshelljacken im Test verwenden qualitativ sehr hochwertige Membranen mit hoher Dampfdurchlässigkeit und trotzdem konnten wir die Ansammlung von Schweiß in der Jacke nicht immer vermeiden. Woran liegt das? Am einfachsten ist die Erklärung für Stellen die von Außen bedeckt sind, wie etwa der Bereich der Rucksackgurte oder der Rückenbereich unter dem Rucksack. Wird die obere Schicht der Hardshelljacke verdeckt kann sie nicht atmen. An den anderen Bereichen der Jacke spielen weitere Faktoren eine Rolle. Ist die Außenluft kühl trocken und geht Wind, kann viel Feuchtigkeit abtransportiert werden, trägt man die Hardshell im warmen Sommerregen ist ihre Atmungsaktivität deutlich eingeschränkt.

Generell gilt aber, je besser die Atmungsaktivität einer Membran, desto besser das Klima in der Jacke. Sollte man also seine Hardshelljacke anhand der Dampfdurchlässigkeit auswählen oder gibt es für guten Klimakomfort noch andere wichtige Anhaltspunkte? Um es kurz zu machen, diese gibt es definitiv und dazu gehören vor allem Belüftungsöffnungen! Egal wie viel Feuchtigkeit eine Membran von innen nach außen durchlassen kann, eine Jacke kann diese immer schneller abführen wenn sie geöffnet wird. So spielen vor allem die großen Belüftungsöffnungen unter den Armen, aber auch geöffnete Taschen mit Netzfutter und halb geöffnete Reißverschlüsse eine essentielle Rolle beim Klimakomfort.

Oft hilft es auch das Trageverhalten zu optimieren, beim schweißtreibenden Aufstieg macht es oft mehr Sinn nur einen Pullover zu tragen anstatt T-Shirt und Hardshelljacke. Hier heißt die Devise, lieber einmal mehr kurz anhalten und die Kleidungsschicht tauschen als die Gore Tex Jacke in eine teure Sauna zu verwandeln. Für die Praxis heißt das, richtet Euch in der Auswahl Eurer neuen Hardshelljacke nicht nur nach den Angaben zur Dampfdurchlässigkeit, sonder vergleicht vor allem auch die Ventilationsmöglichkeiten und die Praxiserfahrungen unserer Tester dazu.

Ausstattung & Features

Die Ausstattung und besondere Features der Hardshelljacken im Test fließen mit 10% in unsere Gesamtbewertung ein. Obwohl im Vergleich nicht so wichtig wie Ventilation oder Membranqualität, können diese kleinen Details ausschlaggebend sein wie stressfrei eine Hardshelljacke im Alltag funktioniert. Über manche Details kann man sich bei jedem Tragen freuen, während man sich bei schlecht durchdachten Lösungen wie etwa schlecht designten Krägen, Kapuzen oder Kordelzügen jedes mal ärgert wenn man eine kalte Dusche bekommt oder man vom eigenen Kragen wieder mal gewürgt wird.

Taschen

Taschen kann man an Outdoor Jacken eigentlich nie genug haben, und trotzdem müssen die Hersteller aus Gewichts- und Volumengründen einen guten Kompromiss für die Anzahl, die Größe und die Positionierung der Taschen finden. Eigentlich alle unserer getesteten Hardshelljacken weisen eine Besonderheit auf die der Verwendung der Jacken mit Klettergurten oder Rucksack Hüftgurten geschuldet ist, die Taschen befinden sich nicht auf Bauch-, sondern auf Brusthöhe. Das mag auf den ersten Blick erst mal befremdlich erscheinen, da man nicht mehr bequem mit den Händen in den Taschen rumlaufen kann, es macht aber vor allem für den extrem Outdoorbereich Sinn. Am höchsten sind die Taschen an sehr technischen Jacken wie der Mammut Teton oder der Arceryx Alpha AR positioniert (ca. 25 bis 30 cm vom unteren Bund). Andere Modelle eignen sich durchaus zum Versenken der Hände, wie etwa die Outdoor Research Interstellar oder die Dynafit Elevation, bei der die Taschenunterkante nur etwa gut 10 cm vom Hüftbund entfernt ist. Wir haben bewertet wie gut die Taschen erreichbar sind, und wie sinnvoll sie platziert und geschnitten wurden.

Kapuzen

Die Kapuzen oder Hoods wie sie jetzt im Marketingjargon heißen sind ein viel unterschätzter Faktor bei Hardshell Jacken, der aber über Lust und Frust entscheiden kann. Was bei modischen Stadtjacken irrelevant ist, ist bei Outdoor Jacken extrem wichtig. Die Kapuze muss groß genug sein um auch über eine Mütze und gegebenenfalls über einen Kletterhelm zu passen und sollte am Rand eine Krempe aufweisen die verhindert das Regenwasser direkt wieder runter ins Gesicht läuft. Gleichzeitig darf der Kragen nicht zu voluminös geschnitten sein um dem Wind nicht zu viel Angriffsfläche zu bieten und ein Flattern zu vermeiden. Ebenso wichtig ist das Vorhandensein von Zugkordeln zur perfekten Anpassung der Kapuze. Um bei einer Verwendung mit und ohne Helm gleichermaßen gut zu funktionieren und nicht über das Gesicht zu fallen, darf eine Verstellung im Nackenbereich nicht fehlen. Anpassung der Gesichtsöffnung und des Kragens durch Gummizüge und Kordeln sind ohnehin Standard, was uns zum nächsten Kapitel führt.

Zugkordeln

Rechnet man die verwendeten Gummizüge einer Hardshell Jacke einmal zusammen kommt man je nach Modell auf einen Meter und mehr. Egal ob in der Kapuze, im Kragen oder am Hüftsaum, überall sind Zugkordeln eingearbeitet und deren reibungslose Funktion hängt von mehreren Kriterien ab. Die meisten Hersteller von Hardshelljacken in unserem Test arbeiten mit selbst arretierenden, sogenannten „cord locks“. Hier ist der Teil der mit einer kleinen Feder die Kordel arretiert an der Jacke vernäht und ermöglicht so die einhändige Bedienung. Besonders gut gefallen hat uns die komplett verdeckte und auch mit Handschuhen sehr leicht zu bedienende Lösung an der Patagonia.

Armabschlüsse

Bei den Armbündchen setzen alle Hersteller gleichermaßen auf Kletterverschlüsse, allerdings in unterschiedlicher Ausführung und Klettstärke. Neben den klassischen Klettverschlüssen mit ausgeprägten Haken und weichem Gegenüber findet man mittlerweile vermehrt dünnere Klettverschlüsse deren hakiger Teil weniger aggressiv zu anderer Kleidung wie etwa Eurem schönen Merinounterhemd ist. Der Vorteil, das Risiko für Laufmaschen sinkt, der Nachteil, er klettet auch nicht so unerschütterlich wie der klassische Klett. Eine der besten Klettlösungen hat unserer Meinung nach Arc´teryx an seinen Jacken verbaut.

Reißverschlüsse

Bei Reißverschlüssen gab es in den letzten Jahren riesige Fortschritte und vorbei sind die Zeiten dass der einzige Weg Wassereintritt zu verhindern doppelte Schutzstreifen aus Stoff über dem Reißverschluss waren. Die gute Nachricht, alle getesteten Hardshell Jacken hatten absolut regendichte Reißverschlüsse die auch nach rauem Einsatz einwandfrei funktionierten. Aber nicht nur bei der Wasserdichtigkeit, sondern auch bei Funktionsumfang und leichter Bedienbarkeit haben die meisten Hersteller ihre Hausaufgaben mittlerweile gemacht. Die meisten Zipper liefen trotz der Dichtlippen relativ leichtgängig und waren ohne stärkeres Gegenhalten zu bedienen. Sinnvoll fanden wir zudem 2-Wege Reißverschlüsse die zur Belüftung oder zur besseren Bewegungsfreiheit von unten her geöffnet werden können.

Krägen

Der Kragen ist noch so ein kleines Detail welches für eine stressfreie Funktion ganz entscheidend ist. Erst wenn man sich schon mitten in Regen und Sturm befindet merkt man ob ein Kragen auch wirklich wind- und wasserdicht abschließt. Ein guter Kragen reicht sehr weit hoch, quasi bis fast unter die Nase, schränkt dabei aber die Bewegungsfreiheit nicht ein, außerdem ist er idealerweise mit einem dünnen Fleecefutter versehen das den Hautkontakt angenehmer macht und ein Scheuern verhindert.

Fazit Hardshelljacken Test

Hardshelljacken sind eines der wichtigsten, wenn nicht sogar DAS wichtigste Outdoor Kleidungsstück, allerdings sind gute Modelle teils extrem teuer. Daher ist es wichtig, dass Ihr beim ersten Mal die richtige Wahl trefft. Mit unzähligen Herstellern und noch mehr verfügbaren Modellen ist das nicht ganz leicht. Um Euch dabei zu unterstützen, haben wir mit unserer Vorauswahl der unserer Meinung nach besten Modelle, das Feld herausragender Produkte schon mal stark eingegrenzt. Wir sind optimistisch dass Ihr mit Hilfe unseres Tests die für Euren Einsatzzweck richtige Hardshelljacke findet an der Ihr lange Freude haben werdet. Mit der richtigen Hardshelljacke wird der alte Spruch wieder zur Wahrheit „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung“.

Welche Hardshell ist die richtige für mich? – Unsere Empfehlungen

Grob können wir die getesteten Hardshelljacken in drei Kategorien einteilen: 1. Technische Jacken für engagierte Outdoorer, 2. Allround Jacken, 3. Ultraleicht Hardshells

1. Unsere Favoriten für harten Einsatz unter alpinen Bedingungen waren die Arcteryx Alpha AR, die The North Face Impendor Shell und die Mammut Teton. Arcteryx und Mammut sind etwas enger und technischer geschnitten (hoher Ansatz der Taschen, Kapuze etc.), während die The North Face etwas mehr Platz für stämmigere Staturen oder zum Layern bietet. North Face und Arcteryx sind beide aus Gore Tex Pro gefertigt und besonders robust, während die Mammut durch ihren sehr bequemen Stoff mit der weicheren Gore Tex C-Knit sehr anschmiegsam ist.

2. Weniger technisch und mehr für den Alltag abseits der Hochgebirge gebaut fanden wir die sehr bequeme und stretchige Patagonia Galvanized, die Berghaus Extreme 5000, sowie unseren Preis-Leistungs Sieger Rab Firewall.

3. Vor allem für Ultralight Hiker interessant sind die Outdoor Research Interstellar und die Dynafit Elevation, die jeweils nur knapp über 300 Gramm wiegen. Die Outdoor Research überzeugte zudem mit ihrer hervorragenden Atmungsaktivität.

 

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