SupFire T2 Test

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SupFire T2 Test

Hersteller: SupFire
Modell: T2
Lumen: n.a.
Akku: 2600mAh
Gewicht: 175 Gramm

Unser Urteil

Innovatives LED Laternen Konzept von SupFire das auch eine Taschenlampenfunktion besitzt. Trotz praktischer Magnethalterung und einiger Lichtspielereien überzeugte uns die SupFire T2 nicht. Hingestellt blendet sie, Aufgehängt verdreht sie sich und wirft Schatten. Die Verarbeitung ist nicht vergleichbar mit den Marken LED Campinglampen im Test und doch ist sie dicht an deren Preisniveau.

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Im Prinzip ist das Konzept der SupFire T2 nicht schlecht und ähnelt in der Bauform den früher verbreiteten Stablampen mit einer kleinen eingebauten Neonröhre. So kann man die T2 als klassische Taschenlampe mit einer Front LED, als auch als Zelt- oder Arbeitslampe mit der großflächigen Milchglasfläche. Das Licht der Taschenlampenfunktion ist bläulich, recht schwach und deutlich zu inhomogen in der Ausleuchtung. die breite, seitliche Leuchtfunktion ist etwas besser und erreicht eine ordentliche Helligkeit in neutralem weiß. Weitere Lichtmodi mit gelber und abwechselnd rot-blauer Farbe sind Geschmackssache und eher für die Zeltparty geeignet.

Ausstattung und Handhabung

Die T2 verfügt über einen internen Li-Io Akku mit 2600mAh Kapazität der sich durch einen unter einer abschraubbaren Alukappe versteckten USB Anschluss laden läßt. Ebenso lässt sich die SupFire so als kleine Powerbank nutzen. Die länglich viereckige Lampe strahlt nach zwei Seiten ab, während die beiden anderen unter dem Milchglas von einem schwarzen Papier mit einigen technischen Angaben bedeckt werden. Der Rest der Beschriftung war auf chinesisch und für uns nicht zu entziffern. Praktisch fanden wir die zwei integrierten Magnete mit denen die SupFire T2 etwa an einer offenen Motorhaube zu befestigen ist. Die Magnete waren allerdings deutlich schwächer als bei der LE Campinglampe, so dass die T2 an sehr glatten Metallflächen rutschte. Positiv ist die kurzzeitige Wasserdichtigkeit, Alle Anschlüsse sind hinter einer Alu Schraubkappe verborgen in die auch der Power Knopf eingelassen ist.

Verarbeitung und Gewicht

Die Verarbeitung der Supfire T2 ist dem Preis wenig angemessen und besteht aus relativ einfachem Plastik. Die orangefarbene Gummierung an den Seiten ist nicht mit dem Lampenkörper verbunden und lässt sich wie ein Küchengummi abstreifen. Unter der präzise gefrästen Aluminiumkappe fanden sich jede Menge schwarze Plastikspäne die offensichtlich durch die Kappe aus dem weichen Plastikgewinde des Lampenkörpers gefräst wurden. Mit 175 Gramm ist die T2 angenehm leicht und durch die schmale Bauform gut in der Hand zu halten.

 

Einsatzzweck und Fazit

Die SupFire T2 hat uns im Test nicht wirklich überzeugen können, einige gute Ideen wie die Taschenlampenfunktion und die Magnethalterung sind unserer Meinung nach nicht in der für ein ernstzunehmendes Outdoorprodukt nötigen Qualität ausgeführt und dem hohen Preis von knapp 30 Euro nicht angemessen. Für eine reine Arbeitsleuchte würden wir die, allerdings nicht wassergeschützte LE Campinglampe bevorzugen, da diese deutlich helleres und gerichteteres Licht liefert. Als Zeltbeleuchtung eignet sich unser Testsieger Black Diamond Apollo deutlich besser, wofür die 20 Euro Aufpreis gut angelegt sind. Wer Preissensibel ist schaut sich ggf die Gana an die mehr Features und weitaus angenehmeres Licht zu bieten hat und 10 Euro weniger kostet.

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Am 4. Dezember 2019 20:48
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