Black Diamond Apollo Test

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Black Diamond Apollo Test

Hersteller: Black Diamond
Modell: Apollo
Lumen: 250
Akku: Li-Io 2600mAh + Fach für 3AA Zellen
Gewicht: 272 Gramm

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Unser Urteil

Die Black Diamond Apollo ist nicht ohne Grund unser overall Testsieger geworden. Eine Vielzahl von Aufstell und -hängemöglichkeiten gepaart mit angenehmer Lichtfarbe und hervorragender Ausleuchtung, sowie die sehr robuste Bauweise machen die Apollo zum Liebling bei unseren Outdoortrips. Mit einer Brenndauer von 150 Stunden auf kleinster Stufe bzw. 24 Stunden auf höchster, ist die Apollo auch für lange Aufenthalte abseits der Zivilisation geeignet, zumal sich der Lithium Ionen Akku jederzeit per Solarpanel wieder aufladen lässt.

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Licht

Mit 250 Lumen ist die Black Diamond Apollo im Test zwar nicht so hell wie die Goal Zero Lighthouse 400 oder die Dunlop, aber das bedeutet in der Praxis nicht unbedingt einen Nachteil. 250 Lumen sind für die meisten Anwendungen mehr als genug und zumeist wird die Campinglampe im Zelt ohnehin weiter heruntergedimmt betrieben. Werden die Edelstahl Füße aufgestellt scheint die Apollo zur Seite, aber auch nach unten, was perfekt dazu geeignet ist um viel Licht direkt am „Arbeitsplatz“ zu haben. So ist diese Aufstellungsvariante perfekt um im Tagebuch zu schreiben, zu sehen was beim Essen auf dem Teller liegt oder um technische Arbeiten durchzuführen. Das partielle Abstrahlen nach unten fanden wir in vielen Situationen extrem praktisch und ist ein Alleinstellungsmerkmal der Apollo. Die Goal Zero etwa lässt sich auch auf ihren Stelzen aufbocken, strahlt aber nicht nach unten ab.

Die Lichtfarbe ist angenehm und liegt tendenziell näher an den warmweißen Goal Zero und Gana als an den kaltweißen Vertretern von EXPower, ThorFire, Elepowstar und Fogeek. Die Farbwiedergabe ist sehr gut und lässt Essen farblich sehr ansprechend wirken (solange es keine Tütengerichte sind, die sehen leider selbst mit der Apollo nicht wirklich ansprechend aus). Mit der Dimmfunktion lässt sich die Lichtleistung stufenlos von 10 bis 250 Lumen regeln.

Black diamond outdoor lampe testAusstattung und Handhabung

Die Black Diamond Apollo ist mit allem ausgestattet was eine moderne Outdoor Lampe mitbringen muss. Eine Powerbank die mit drei Mignonzellen (AA) erweiterbar ist, eine elektronisch geregelte LED, eine sehr gute und robuste Verarbeitung, sowie unzählige Möglichkeiten zum aufhängen und aufstellen. Mit 2600mAh gehört die Powerbank der Apollo eher zu den kleineren Vertretern, was im Vergleich vor allem beim Laden externer Stromverbraucher wie etwa Smartphones auffällt. Während die Apollo grade mal ein modernes Smartphone laden kann, schaffen Modelle mit großer Powerbank wie etwa die Gana oder die Elepowstar locker 2 bis 3 Ladevorgänge, allerdings finden wir, dass Black Diamond hier einen guten Mittelweg geht, da so das Gewicht im Vergleich angenehm niedrig bleibt.

Die Apollo LED Laterne lässt sich auf dreierlei Weise aufstellen, wie schon kurz im Bereich „Licht“ beschrieben. Entweder man hängt sie an den zwei Edelstahlhaken im Zelt oder an einem Baumast auf, man stellt sie auf die drei ausklappbaren Edelstahlbeine oder man klappt diese ein und stellt sie auf die ebene Fläche an der auch die Haken eingelassen sind. In den ersten beiden Fällen scheint sie zur Seite und nach Unten, umgedreht zur Seite und nach Oben. Die Bedienung ist im Vergleich zu einigen anderen Outdoor Lampen in diesem Test kinderleicht, da alles über einen Knopf läuft. Einmal drücken schaltet die Lampe ein, langes Drücken verändert die Helligkeit kontinuierlich, wobei diese erst ansteigt und dann wieder abfällt und man einfach den Knopf loslässt sobald die gewünschte Helligkeit erreicht ist. Erneutes Drücken schaltet die Apollo wieder aus. Ein kleines Manko fanden wir dass die Lampe versehentlich angehen kann, wenn sie ungünstig in den Rucksack gestopft wird und zufällig etwas auf den An-Knopf drückt. Man sollte also mit Bedacht packen und den Knopf möglichst mit einem T-Shirt oder ähnlichem von der Taschenaussenseite fernhalten.

 

Verarbeitung und Gewicht

Wie die allermeisten Campinglampen heutzutage, wird auch die Black Diamond Apollo in China hergestellt, allerdings liegt ihre Verarbeitungsqualität meilenweit vor derer von günstigen Einsteigerprodukten wie etwa der ThorFire, SupFire oder der EXPower. Der Lampenkörper aus milchigem Kunststoff ist extrem robust und schwimmfähig und verzeiht auch mal den einen oder anderen Sturz auf Fels oder Asphalt. Sollte es doch einmal zu einer Beschädigung kommen, können einzelne Teile per Schraube gelöst und ersetzt werden. Bei den Haken und den Edelstahlbeinen geht Black Diamond ebenfalls keine Kompromisse ein, sie sind äußerst robust, verbiegesicher und haben ein tadelloses, titanfarbenes Finish. Überhaupt ist die Apollo fast schon ein Designerstück, erinnert sie irgendwie an ein Alien Flugobjekt. Die Apollo wiegt betriebsfertig nur 272 Gramm, mit zusätzlichen Akkus kommen nochmal 25-50 Gramm hinzu. Das ist für eine relativ große und robuste Outdoor Lampe ein Spitzenwert und erweitert so den tatsächlichen Einsatzbereich, denn, bleibt eine Lampe zu Hause weil sie zu schwer ist, nützt sie wenig.

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Einsatzzweck und Fazit

Die Black Diamond Apollo eignet sich vor allen Dingen für Camping und Outdooraktivitäten, aber sie empfiehlt sich auch für die Verwendung in Base Camps. Für Rucksacktouren mit wenig Gepäck ist sie weniger geeignet, da sie relativ voluminös ist, hierfür eignen sich auf das Nötigste reduzierte Modelle wie die Black Diamond Moji. Allen anderen können wir die Apollo uneingeschränkt empfehlen, einzig der stolze Preis der Lampe macht klar, für den Gelegenheitsnutzer ist sie vielleicht überentwickelt, wer jedoch regelmäßig Licht outdoors benötigt findet mit der Apollo den idealen Begleiter für viele Jahre harten Einsatzes.

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Black Diamond Apollo Test, © outdoormaniacs.de

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