RAV Power Solar Ladegerät 24 Watt Test

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RAVpower Solarladegerät Test


Hersteller: RAV Power

Modell: 24 Watt

Preis UVP:

Andere Modellvarianten:

Gewicht (gemessen):


Unser Urteil

Das RAVpower Solarladegerät mit 24 Watt gefiel mit guter Verarbeitung und setzt sich durch die blauen Zellen von den Mitbewerbern ab. Leistungsmäßig konnte es uns nicht voll überzeugen, fehlen doch vier Watt auf die Konkurrenten gleicher Baugröße. Positiv ist die Anzahl der USB Ports die das Laden von drei Geräten gleichzeitig ermöglicht. Leider hatte unser Modell die niedrigste Spannung im Vergleichsfeld und diese brach bei definierter Abschattung auch am stärksten ein. Hiermit ergeben sich stärkere Limitationen für den Einsatz an Rucksäcken oder bei wechselnden Lichtbedingungen. Alles in allem ist das RAV Power Solarpanel solide und zuverlässig, kann sich aber auch durch seinen relativ hohen Preis nicht von der starken Konkurrenz absetzen.

Ausstattungrav power solar ladegerät test

Das RAVpower Solar Panel verfügt über vier Einzelpanels. Aufgeladen werden kann parallel über drei USB Anschlüsse un(wobei die Leistung dann nur für kleinere Verbraucher reicht, sieh Kapitel „Performance“ weiter unten). Kleine Utensilien wie Powerbank, Kabel oder auch das Smartphone können in der Kletttasche untergebracht werden, wobei wir uns gewünscht hätten, dass diese wie etwa bei Big Blue oder X-Dragon über einen Reißverschluss verfügte.

Performance

Trotz ähnlicher Panelgröße wie bei Big Blue und Fluoreon, gibt RAV Power die Leistung des Systems mit nur 24 Watt an, während die Mitbewerber ihre Produkte mit 28 Watt angeben. Generell sind wir sehr kritisch was zu hoch angegebene Leistungsdaten von Produkten angeht, und so waren wir auch hier erstmal skeptisch ob nicht vielleicht eher die Leistung der Konkurrenzprodukte zu hoch angegeben waren.

Die Messungen bestätigten aber eine etwas geringere Leerlaufspannung und auch beim Laden von Powerbanks konnte das RAV Power Solarpanel nicht ganz die Ladeströme von Big Blue und Fluoreon erreichen. Beim direkten Laden von Smartphones konnten wir keine relevanten Unterschiede feststellen, hier ist der Flaschenhals die Stromaufnahme des Handys und nicht die maximale Stromstärke des Solarpanels. Bei Verwendung aller drei USB Anschlüsse konnte das RAVpower Solar Panel im Test allerdings nicht drei angeschlossene Smartphones mit voller Geschwindigkeit laden.

Unsere Vermutung ist, dass die etwas geringere Leistung des Panels von der Form der optisch sehr hochwertig wirkenden Zellen herrührt. In allen Ecken und an den Panelrändern sind relativ großflächige Bereiche die Leiterbahen u.ä. beherbergen und somit keinen Strom produzieren können. Daher hat das RAV Power Solarladegerät trotz seiner 4 Einzelpanele einen Flächennachteil gegenüber den Konkurrenten. Das X-Dragon etwa hat nur vier Watt weniger, kommt aber mit drei Einzelpanelen aus.

test rav power solar panelEinsatzzweck

Das RAV Power Solarladegerät ist am besten für den stationären Einsatz gedacht. Während es sich unserer Meinung nach aufgrund relativ häufig auftretender Ladeunterbrechungen weniger für wechselnde Lichtverhältnisse oder den wirklich mobilen Betrieb eignet, ist es ein gutes Faltpanel für Camping oder die Stromversorgung des Festivalzelts. Gewichtsmäßig liegt es noch unter dem Fluoreon, ist aber insgesamt zu schwer um auf Mehrtagestouren mitgenommen zu werden.

 

Preis-Leistung

Mit 2,92€ pro Watt ist das RAV Power eines der teuersten Solarpanels im Test. Während Big Blue und Fluoreon zusätzliche Features mitbringen (Integrierter Strommesser im Big Blue, Aufsteller im Fluoreon), kommt das RAV Power relativ einfach daher, bietet zudem die geringste Leistung der 4-Panel Ladegeräte im Test.

Fazit

Obwohl sehr ähnlich gebaut wie etwa das Fluoreon fällt es uns schwer Argumente zu finden das RAV Power Solarpanel einem der Mitbewerber vorzuziehen. Es hinkt leistungsmäßig leicht hinterher, ohne dafür durch einen deutlich günstigeren Preis zu überzeugen. Unsere Empfehlung: Wer viel Ladepower möchte, dem empfehlen wir das Big Blue, wer mit geringfügig weniger auskommt, dem legen wir stattdessen das X-Dragon ans Herz. Hier gibt es nur vier Watt weniger mit deutlich kompakteren drei Einzelpanels und das Ganze ist auch noch deutlich günstiger zu haben.

 

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Am 11. Dezember 2019 20:44
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