ThorFire Campinglampe Test

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ThorFire Foldable Test

Hersteller: ThorFire
Modell: Camping
Lumen: 125
Akku: 3000mAh
Gewicht: 170 Gramm

Unser Urteil

Die ThorFire Campinglampe kommt mit einigen innovativen Ideen, krankt aber an der wenig robusten Verarbeitung, der geringen Leuchtkraft und der kalten Lichtfarbe.

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Thor Fire klingt erstmal ziemlich mächtig und die Marketingstrategen wollten wohl Assoziationen zum Feuer des Donnergottes Thor anregen, falss dieser dann ein solches entfachte. Beim Anschalten wird dann aber jegliche Hoffnung auf ein kräftiges, warm loderndes Licht jäh beendet. Die ThorFire produziert das kälteste und ungemütlichste Licht im ganzen Testfeld. Die 125 Lumen reichen für ein kleines Zelt oder um das Essen am Tisch zu sehen. Wenn die ThorFire in Augenhöhe steht, kann sie mit angenehm diffuser Lichtverteilung punkten, steht sie jedoch auf dem Tisch und man schaut schräg von oben herein, blendet sie stark.

Ausstattung und Handhabung

Die ThorFire hat eine Vielzahl interessanter Features, so zum Beispiel den ziehharmonikaförmigen Lampenkörper. Normalerweise ist die ThorFire flach, in etwa wie ein Eishockeypuk, und das Licht der LED wird durch eine Linse gebündelt nach vorne abgegeben, so dass man sie als Taschenlampe verwenden kann. Zieht man die Lampe auseinandere, faltet sich der aus milchigem Kunststoff gefertigte Lampenschirm aus und die Lampe erreicht ihre Gesamthöhe von 12 Zentimetern. Das Ausfalten geschieht mit kleinen Plopgeräuschen und es offenbart sich die wohl auf Dauer größte Schwachstelle der ThorFire, die Dauerhaltbarkeit der Ziehharmonika. Generell mochten wir die Idee der Volumenvergrößerung jedoch, da die ThorFire so im gepäck nur sehr wenig Platz wegnimmt.

Ein zweites interessantes Detail ist der Dynamo mit Handkurbel, über den sich der integrierte 3000mAh Akku aufladen lässt. Obwohl ThorFire keinerlei Angaben über die beim Kurbeln generierte Leistung macht, wird man die Handkurbel wohl nur im alleräußersten Notfall bemühen. Bei der deutlich hochwertigeren Goal Zero liegt die per Handkurbel generierte Leistung bei 1-2 Watt, was bei einem Akku mit 16,3 Wh etwa 8-16 Stunden nonstop Kurbelarbeit erfordert. Mit dem kleineren Akku der Thorfire schätzen wir immer noch 6-12 Stunden Kurbelzeit, was den Praxisnutzen dieses Features gegen Null gehen lässt.

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Verarbeitung und Gewicht

Wie schon erwähnt, ist die Verarbeitung der ThorFire nicht unbedingt High End. Während die Bodenschale mit der integrierten Batterie noch robust und relativ gut verarbeitet ist, sind der Lampenschirm und andere Anbauteile wie der scharfkantige und leicht abfallende Hängebügel wenig überzeugend. Verarbeitung, Lichtqualität und Verarbeitung sind natürlich auch dem Preis gezollt, jedoch gibt es für wenige Euro mehr deutlich robustere und besser durchdachte Produkte wie die Gana, Black Diamond Moji oder auch die LE. Das Gewicht ist mit 170 Gramm gering genug um die ThorFire auch mal für längere Strecken im Rucksack mitzunehmen, zumal das Packmaß gering ist.

 

Einsatzzweck und Fazit

In der ThorFire sind einige sehr gute Ideen, wie etwa Verringerung des Packvolumens durch Ziehharmonikabalg, Aufladen durch Kurbel, Taschenlampenfunktion realisiert. Leider fanden wir bei der Fülle an Funktionen keine davon wirklich zufriedenstellend implementiert. Gegebenenfalls wäre der Hersteller hier besser bedient gewesen nur auf eine diese Funktionen zu setzen, diese dann aber robuster auszuführen. Interessant ist die ThorFire dort wo eine klassische, zur Seite abstrahlende Standlaterne gefragt ist man aber auf ein möglichst kleines Packvolumen angewiesen ist. Schlussendlich war uns persönlich die Lichtfarbe für unsere Bedürfnisse zu kaltweiß, was aber individuell verschieden sein mag.

 

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Am 22. September 2019 11:33
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