Bike Multitool Test

Multitool Test – Die besten Multifunktionswerkzeuge für Mountainbike und Rennrad

Fahrrad-Multifunktionswerkzeuge gibt es wie Sand am Meer, vom 5 Euro Tool aus dem Discounter bis hin zu Schweizer Taschenmesser Tools für über hundert Euro. Wir haben uns für Euch umgeschaut und stellen Euch in diesem Multitool Test die interessantesten Werkzeuge für Mountainbiker, E-Biker, und Roadracer vor. Nach einiger Recherche und Vorabauslese aus über 20 Multiwerkzeugen haben wir schließlich die 10 Bike Tools gekauft die uns von ihren Spezifikationen am meisten überzeugen konnten. Unter diesen Tools sind einige Platzhirsche unter den Firmen gleich mehrfach mit Tools für verschiedene Anforderungen vertreten (Minimalistisch & leicht V.S. Großer Umfang an Funktionen). Wir haben alle Modelle im Gelände und in der Werkstatt anhand mehrerer Kriterien gegeneinander getestet und präsentieren Euch die besten Multitools die für Euren Einsatzzweck passen.

Um es vorweg zu nehmen, bei den von uns für den Test ausgewählten Tools gab es bezüglich der Qualität keine wirklich schwarzen Schafe und Ihr könnt getrost zugreifen, die Unterschiede liegen im Detail und hier vor allem beim Einsatzzweck. Unser Overall Testsieger Multitool, das Topeak Mini Pro 20 können wir 95% Prozent aller Radfahrer uneingeschränkt empfehlen. Für absolute Grammfuchser ist das Topeak Ninja 16+ unsere Topwahl, zumal die Ergonomie nicht unter dem geringen Gewicht leidet. Wer auch mal ohne Rucksack oder Tool in der Trikottasche unterwegs ist und sein Bike möglichst „clean“ halten möchte, der sollte sich das in den Gabelschaft integrierte Tool von OneUp anschauen.

Topeak Mini Pro 20

Das Topeak Mini Pro 20 ist unser Multitools Testsieger. Mit 160 Gramm ist das Mini 20 Pro zwar nicht das leichteste Modell im Test, allerdings zeigt sich hier wieder einmal, dass ausgewogene und qualitativ hochwertige Allrounder in der Gesamtwertung besser da stehen als Spezialisten in Einzeldisziplinen. Das Topeak Multitool verfügt über alle Standard-Inbusschlüssel in den Größen von 2mm bis 10mm, dazu Schlitz- und Kreuzschlitzschraubendreher, Torx 10 und 25, sowie einen sehr präzise funktionierenden und hervorragend verarbeiteten Kettennietdrücker. Dazu gesellen sich Speichenschlüssel in verschiedenen Größen und eher selten gebrauchte Funktionen wie Speichenhalter und Kettenhaken. Großer Vorteil ist zudem, dass die im Topeak Mini 20 pro enthaltenen Einzeltoos ebenfalls gut für Rennräder funktionieren. Zudem bringt Topeak diese Funktionen in einem erstaunlich flachen Baumaß unter und verpackt das ganze in einer kleinen Neoprentasche. Handling und Ergonomie des Topeak Multitools empfanden wir als eine der besten aller Bike Multitools im Test und die Verarbeitungsqualität war über jeden Zweifel erhaben. Wir können den Testsieger uneingeschränkt empfehlen.

Topeak Ninja 16+ (light weight tip)

In der Top Pick Wertung schon wieder ein Multitool von Topeak? Irgendwas scheinen sie richtig zu machen. Diesmal die Empfehlung für ein besonders leichtes Bike Multitool. Mit nur knapp über 90 Gramm Gewicht stellt das Ninja 16+ einen neuen Leichtgewichtsrekord auf, nimmt dabei nur wenig Platz in Anspruch. Beim Ninja 16+ setzt Topeak beim Rahmen des Tools anstatt von Aluminium auf kohlefaserverstärkten Polymerkunststoff. Nach anfänglicher Skepsis überzeugte uns das Ninja Tool mit seiner Robustheit und erstaunlich hohen Verwindungssteifigkeit. Logischerweise kann es nicht ganz mit dem Funktionsumfang der größeren Tools mithalten, verfügt aber dennoch wie schon im Namen angegeben, über 16 einzelne Funktionen, darunter die am häufigsten verwendeten Sechskantgrößen (Inbus) von 2, 2,5, 3, 4, 5, 6, und 8mm, sowie Torx in den Größen 10, 15 und 25. Dazu kommen ein gut verarbeiteter Kettennietdrücker, zwei Speichenschlüssel, Kettenhalter und zwei Schaubendreher (Schlitz und Kreuzschlitz). Aus ergonomischer Sicht erreicht es aufgrund der kurzen Bauform nicht ganz an den Overall Sieger heran, hier können bei wirklich festen Schrauben ein paar wichtige Zentimeter Hebelkraft fehlen. In der Trikottasche trumpft es mit seinem Federgewicht dagegen auf und die Ausrede das Multitool aus Gewichtsgründen nicht mitzunehmen zählt wirklich nicht mehr, denn das Ganze wiegt weniger als 100ml Wasser aus der Trinkflasche, grade mal zwei Schlucke.

OneUp EDC

Das OneUp EDC hat uns mit seinem einzigartigen und innovativen Verstaumechanismus beeindruckt. Das gesamte Multitool mit 21 Funktionen lässt sich komplett im Gabelschaft unterbringen und nimmt somit keinen Platz im Trikot weg und wird auch nicht mehr vor der Tour vergessen. Das OneUp EDC wiegt nur extrem leichte 108 Gramm und hat doch alles wichtige an Bord, darunter alle üblichen Bits inklusive Inbusschlüsseln in den Größen 2 bis 8mm, einen Torx 25, sowie einen Kreuzschlitzschraubendreher. Irgendwie hat es OneUp auch noch geschafft dem EDC einen gut funktionierenden Kettennietdrücker, Speichenschlüssel, Ersatz Kettenglieder und sogar einen Reifenheber zu verpassen. Neben allem Lob und unserer offensichtlichen Begeisterung für das System, ist es nicht für alle ideal. Was uns verwunderte, war dass eine passende EDC Abdeckkappe erworben werden muss, die wie schon das Toolset selbst nicht ganz billig ist und das System damit zum teuersten aller Bike Multitools im Test macht. Eine Einschränkung ergibt sich für Biker die mehr als ein Bike verwenden und das EDC im Gabelschaft verstauen möchten, sie müssen dann das Toolset herausnehmen und ins andere Bike stecken…und wieder eine relativ teure Verschlusskappe kaufen. Wer lediglich ein Bike besitzt und dies für sportliche Ausritte benutzt, für den könnte das OneUp EDC das perfekte Tool sein, wer sein Bike auch ab und an als Transportmittel oder zum Pendeln benutzt, schaut sich ggf. die klassischen Tools an, da das Gabelschaft Versteck nicht abschließbar ist und das Tool so im ungünstigsten Fall gestohlen werden könnte. Die Tools selbst sind etwas kleiner und kürzer als bei den größeren Multitools im Test, aber wir waren generell über die guten Ergonomie erstaunt, die das Arbeiten mit dem EDC nicht zum Gefummel werden lässt.

Unsere Testkriterien

Wir haben alle Bike Multitools im Test anhand von fünf Kriterien bewertet. Zuallererst haben wir uns den Funktionsumfang der Tools angeschaut und bewertet wie gut sie die üblicherweise anfallenden Reparaturen für die verschiedenen Bike Disziplinen mit den integrierten Einzeltools bewältigen können. Als nächste wichtige Kriterien haben wir die Benutzerfreundlichkeit und Ergonomie betrachtet. Unter Ergonomie verstehen wir vor allem wie die Tools in der Hand liegen und wie hoch die benötigten Hebel- und Drehkräfte sind. Ebenfalls haben wir bewertet ob es Druckstellen oder unangenehm Spitze Werkzeugteile gibt die beim Schrauben stören oder gar gefährlich sind. Bei der Bewertung der Benutzerfreundlichkeit haben wir vor allem darauf geachtet, ob man das Multitool direkt verwenden kann, oder ob man erst Teile davon, wie z.B. einzelne Bits zusammensetzen muss. Nicht zuletzt geht in die Benutzerfreundlichkeit so auch ein wie leicht einzelne Teile des Multitools verloren gehen können. Ein besonders wichtiger Punkt bei Bike Multitools ist natürlich deren Portabilität, also wie gut ein Werkzeug in Trikottasche oder Rucksack verstaubar ist. Beim Bewertungskriterium haben wir besonderes Augenmerk auf Gewicht und Größe/Bauform gelegt. Unser fünftes und letztes Kriterium im Bike Multitool Test war die Verarbeitungsqualität. Obwohl keines der Multitools im Test versagte gab es doch unterschiede in der Verarbeitung und der Materialauswahl die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Dass es hier keine größeren Ausreißer nach unten gab, lag vor allem an unserer sehr selektiven Vorauswahl, bei der wir Tools die uns billig verarbeitet erschienen, gar nicht erst mit in den Test aufgenommen haben.

Funktionsumfang

Um im Multitool Test in der Disziplin Funktionsumfang zu bestehen muss ein Tool mindestens über folgende Werkzeuge verfügen, die sowohl für Mountainbiker als auch für Straßenracer essentiell sind: Dazu gehören die Standardgrößen an Inbusschlüsseln (Sechskantschlüssel) in 2, 3, 4, 5, 6, und 8mm. Ebenfalls verfügen die Multitools über ein 25er Torx Bit und ein Kettenwerkzeug (Kettennietdrücken, ggf. mit Kettenhaken und Ersatzglied). Mit diesen Standardwerkzeugen seid Ihr für fast alle Reparaturen unterwegs gewappnet, egal ob Ihr an Vorbau, Bremsen, Umwerfer, Kettenblättern, Pedalen oder Sattel schrauben müsst.

Darüber hinaus variieren die Werkzeuge und Funktionen der einzelnen Multitools, bieten teils zusätzliche Torx Bits, Zwischengrößen bei den Inbusschlüsseln, oder Reifenheber.

Obwohl nicht jeder jede Werkzeuggröße benötigt, fanden wir es durchaus sinnvoll, wenn ein Tool mehr Funktionen aufwies, zumindest dies nicht unverhältnismäßig auf Gewicht und Größe schlägt. Jeder kennt vermutlich das Phänomen der großen Schweizer Taschenmesser, welche unglaublich viele Funktionen haben, aber dafür so groß und schwer sind dass sie niemand mehr mitnimmt. Wer öfter mit Rucksack oder Satteltasche fährt, der kann ohne schlechtes Gewissen ein paar Funktionen und Gramm mehr mitnehmen, wer spartanisch nur mit Trikot und Wasserflasche unterwegs ist, dem empfiehlt sich eher die Minimalausstattung. In unserem Multitool Test vertreten sind Werkzeuge mit 10 bis 23 Funktionen.

Wir sind in der Redaktion zwar kein Freund der „Mehr ist besser“ Devise, aber trotzdem gewinnt das Topeak Mini Pro 20 unseren Multitool Vergleichstest, da trotz der enormen Anzahl an Funktionen, quasi keinerlei Einschränkungen bei Gewicht und Größe gemacht werden müssen. Dazu kommt, dass das Topeak Multitool auch noch relativ fair eingepreist ist.

Bei der Anzahl der Funktionen liegen OneUp EDC das Lezyne RAP 21 nur knapp hinter dem Topeak. Das OneUp EDC bringt seine gesamten Funktionen in einer Steckhülse unter, die im Gabelschaft Platz findet. Das Lezyne RAP 21 besitzt als Alleinstellungsmerkmal eine Ersatzschraube für Kettenblätter und die Möglichkeit eine CO2 Kartusche zu integrieren. Das Pedro Rx Micro 20 bietet neben zahlreichen Funktionen ein Werkzeug für die Kappen von Shimano Tretkurbeln und zwei vollwertige Reifenheber. Am minimalistischsten kommen die gewichtsoptimierten Multi Tools Lezyne V10 und Topeak Ninja 16+ daher. In Bezug auf die Anzahl der Funktionen geht man hier den größten Kompromiss ein. Bei der Auswahl von Tools anhand ihrer einzelnen Werkzeuge raten wir zu einer realistischen Einschätzung was wird benötigt und wie viel Gewicht und/oder Geld bin ich dafür bereit in die Waagschale zu werfen. Wer zum Beispiel gar keine Shimano Kurbeln fährt oder auch nie CO2 Kartuschen verwendet, der benötigt auch die speziell darauf abgestimmten Funktionen nicht.

Ergonomie

Im der Wertungsdisziplin Ergonomie haben wir uns angeschaut wie gut die Multi Tools in der Hand liegen, ob sie griffig und auch bei höheren Hebelkräften noch bequem sind, und wie hoch die benötigten Handkräfte aufgrund der Länge des Hebels sind. Was nützt es wenn ein Multitool durch geringes Gewicht oder minimalen Platzbedarf glänzt, man mit ihm aber nicht vernünftig arbeiten kann weil man schmerzhafte Druckstellen in den Händen bekommt oder die Schraube erst gar nicht öffnen kann. Im Kapitel Ergonomie konnte uns die Tools von Crankbrothers, aber auch das Topeak Hummer 2 besonders überzeugen. Dies lag vor allem daran, dass diese Tools abgerundete Kanten aufweisen und auch die Kombination aus ausgeklapptem Werkzeug und Halterahmen einen genügend langen und bequemen Hebel bilden.

Fast ebenso leicht gingen die meisten Arbeiten mit dem Topeak Mini Pro 20 und dem Pedros Rx Micro 20 von der Hand, allgemein ließ sich aber beobachten, dass wir mit den sehr kompakten Modellen mehr Handkraft benötigten, was aber unserer Meinung nach die Ergonomie nicht in kritischer Weise einschränkt. Etwas mehr Kompromisse muss man dagegen bei den ultraleichten Multitools wie dem Topeak Ninja 16+ und dem Lezyne V10 eingehen. Die kurze Bauform von Griff und Werkzeug erfordert deutlich höhere Hebelkräfte, die zudem aufgrund des eckigeren Rahmens nicht so sicher und bequem in der Hand liegen. Das OneUp EDC ist auf minimales Packmaß ausgelegt und dies schlägt sich erwartungsgemäß auch in der Handhabbarkeit nieder, denn die teilweise sehr kleinen Werkzeuge sind schwierig zu halten. Aber nicht nur ein zu kleines Multitool kann Schwächen in der Ergonomiewertung aufweisen. Das Lezyne RAP 21 beweist eindrucksvoll, dass es trotz seiner eher klobigen Abmessungen nicht gut zu halten ist, da zu viele der integrierten Werkzeuge nicht bündig abschließen, sonder ungünstig herausstehen.

Portabilität

Portabilität ist relativ. Im Vergleich mit Werkzeug aus der Werkstatt oder dem Bikeshop sind die Multitools natürlich winzig und alle hier vorgestellten Bike Tools sind problemlos in Rucksack oder Satteltasche mitzunehmen. Aber wo es klein gibt, da gibt es natürlich immer auch noch kleiner. Was den Freizeitradler der ohnehin mit kleinem Gepäck ist, ist dem gewichtsbewußten Racebiker unter Umständen schon zu schwer. Der offensichtliche Spagat zwischen Portabilität und Funktionalität/Ergonomie wird dabei für jeden Benutzer daher individuell und entsprechend seines Anforderungsprofils wahrgenommen. Spitzenreiter in der Disziplin Portabilität war mit nur 92 Gramm Gewicht das Ninja 16+ Multitool von Topeak und erreichte hier die maximal mögliche Punktzahl. Kaum schwerer war das ebenfalls eher spartanische Lezyne V10. Mit 108 Gramm brachte das OneUp EDC nochmals ein klein wenig mehr auf die Waage, Gewicht das allerdings fest am Bike untergebracht ist und nicht in einer Trikottasche herum baumelt.

Beide der fest montierten Bike Tools wurden schnell zu Favoriten unter unseren Testern, und sie sind eine hervorragende Option für Fahrer, die auf jeden Fall ohne Rucksack fahren möchten. Zwar nominell 50 Prozent schwerer als das Ninja 16+ ist unser Multitool Testsieger Topeak Mini 20 Pro mit seinen 153 Gramm immer noch sehr leicht und kompakt genug um in Rucksack oder Satteltasche nicht groß aufzufallen und das trotz seiner immensen 23 Funktionen. Am anderen Ende der Skala positionieren sich das Crankbrothers M19 und vor allem das sperrige und fast 200 Gramm schwere Lezyne RAP 21 Bike Tool.

Benutzerfreundlichkeit

Die meisten Multitools verfügen über eine durchaus gute Benutzerfreundlichkeit, allein der Tatsache geschuldet, dass die enthaltenen Werkzeuge meist nicht einzeln herumfliegen und verloren gehen können. Ausstattungsdetails wie Halterungen, Neoprentaschen oder das EDC System machen auch die Unterbringung an Person oder am Bike zum Kinderspiel. Auch Details wie das Zusammensetzen der Werkzeuge ist bei einigen Tools nicht ganz ideal gelöst. Verwendet man Tools mit vielen Einzelteilen wie etwa die Switch Wrap nur sporadisch, ist das absolut kein Problem, benötigt man sie häufiger, kann die Prozedur des Zusammensetzens vor Gebrauch schnell nerven. Gut gefallen haben uns das Pedro´s Rx Micro, das Topeak Hummer 2, aber auch das Crankbrothers M19. Einen kleinen Schritt mehr bis zur Betriebsbereitschaft, nämlich das Entfernen der Abdeckung, verlangen die Lezyne Multitools und das Topeak Mini 20 Pro. Das ist nicht weiter Schlimm und kostet nur wenige Sekunden, allerdings kann die Abdeckung verloren gehen. Weniger komfortabel, weil deutlich zeitintensiver gestaltet sich die Prozedur bei OneUp EDC und in besonderer Weise bei dem aus vielen Einzelteilen bestehenden Switch Wrap.

Haltbarkeit

Die gute Nachricht ist, das alle Markenwerkzeuge im Multi-Tool Test einen überaus guten Eindruck hinterlassen haben. Die Werkzeuge sind durchweg aus verchromtem Chrom-Vanadium-Stahl hergestellt, was ein merkbares Abnutzen bei normaler Nutzung äußerst unwahrscheinlich macht. Hier sind die hochwertigen Multitools in diesem Test im Vergleich zu ihren Verwandten aus Discounter und Baumarkt signifikant haltbarer und auch besser verarbeitet. Durchwegs vertrauenerweckend waren die Rahmen und Verschraubungen der Multitools. Zu unserer Überraschung war sogar das extrem leichte Topeak Ninja 16+ Gehäuse aus Kohlefaser verstärktem Kunststoff extrem robust und zeigte auch nach monatelangem Gebrauch keine Nachteile gegenüber seinen Brüdern aus Metall. Leichte Schwächen könnten sich beim OneUp EDC aufgrund der Haltekonstruktion aus Kunststoff ergeben. Diese unterliegt zwar keinen Krafteinwirkungen beim Benutzen des Werkzeugs, stellt aber einen potentiellen Schwachpunkt dar.

Fazit

Die Auswahl von Fahrrad Multitools ist riesig und neben den etablierten Marken tummeln sich mittlerweile immer mehr No Name Produkte und „Hausmarken“ auf dem Markt und das nicht nur beim Discounter, sondern auch auf Online Plattformen wie Amazon oder Ebay. Wir hoffen das Euch unser detaillierter Fahrrad Multitool Test bei der Auswahl des für Euch besten Tools weiterhilft. Je nachdem worauf Eure Priorität liegt (bester Allrounder, besonders leicht und klein, am Bike verstaubar), empfehlen wir Euch unseren Testsieger bzw. einen der Eigenschaftssieger (Top Pick). Allgemein gilt, die Chance versehentlich ein fehlkonstruiertes und minderwertiges Tool zu kaufen ist deutlich minimiert wenn man sich an die etablierten Hersteller mit Jahrzehntelanger Praxiserfahrung hält und nicht zu billig kauft. Bike Multitools unter 15 Euro sind oft aus minderwertigem Stahl gefertigt und überstehen oft nicht mal den ersten Einsatz.