Patagonia Down Sweater Hoody Test

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Patagonia Down Sweater Hoody Test

Hersteller: Patagonia
Modell: Down Sweater Hoody
Gewicht:
Modelle: Damen / Herren

Unser Urteil

Die Patagonia Down Sweater Hoody ist eine sehr stylishe Daunenjacke mit der man beim Stadtbummel nicht gleich so aussieht als käme man vom Eisklettern oder einer Himalayaexpedition. Neben dem modischen und allroundtauglichen Design überzeugt die Patagonia Down Sweater Hoody im Test aber auch mit guter Qualität, wie etwa der sehr hochwertigen 800 Cuin Daune und Materialien aus ökologisch verantwortungsvoller Produktion, wie etwa der Verwendung von Recyclingkunststoffen. Neben der hervorragenden Verarbeitungsqualität konnte die Patagonia Daunenjacke auch mit einer Menge an durchdachten Features überzeugen, so etwa die hervorragenden Armbündchen, die Verstaumöglichkeit der gesamten Jacke in einer ihrer Taschen, die geniale Kapuze und der hohe, bei starkem Wind sehr gut schützende Kragen.

Beim Gewicht und Packmaß liegt sie zwar nicht ganz an der Spitze, ist dafür unserer Meinung nach eine der besten Allround Daunenjacken die auch im Alltag und unter modischen Gesichtspunkten top ist.

Isolierleistung

Daunenjacke mit kapuze Patagonia

Die Patagonia Down Sweater Hoody Daunenjacke ist ein hervorragender Allrounder, der in keiner Disziplin patzt. Auf der anderen Seite ist er auch in keiner unserer Wertungen ein absoluter Spitzenreiter. Genau so verhält es sich bei seiner Isolierleistung, die Patagonia Daunenjacke ist nicht ultrawarm, aber im guten Mittelfeld unterwegs. Trotz der sehr hochwertigen 800 Cuin Daune ist die Patagonia ebenfalls nicht ultraleicht, allerdings ist ihr Außenstoff vertrauenerweckend robust. In vielen Wertungskriterien, wie auch in der Isolierleistung, liegt sie gleichauf mit der Rab Microlight, bietet allerdings nicht deren unerschütterliche Wetterfestigkeit. Verglichen mit der ultraleichten Mountain Hardwear bietet die Patagonia deutlich mehr Heizleistung.

Gewicht

Auch im Gewicht ist die Patagonia Down Sweater Hoody quasi identisch zur Rab Microlight und erreicht so auch die gleiche Punktzahl. Unsere Herrengröße M wog ganz knapp über 400 Gramm.

Wetterfestigkeit

Die Patagonia Down Sweater Hoody verfügt über eine wasserabweisende DWR Imprägnierung des Oberstoffs, die vor allem im Neuzustand einen hervorragenden Job macht Regenwasser abperlen zu lassen. Subjektiv würden wir sagen dass sie in dieser Disziplin marginal hinter der Rab Microlight zurückliegt. Während aber Rab seiner Microlight Alpine zusätzlich zur Oberstoffbehandlung zusätzlich der Daunenfüllung eine wasserabweisende Behandlung gönnt, ist dies der Patagonia verwehrt geblieben. Obwohl wir während unseres Testzeitraums keinerlei Wasserschaden an der Patagonia beobachten konnten, geben wir ihr aufgrund der fehlenden Daunenimprägnierung in dieser Disziplin einen Punkt weniger als der Rab.

Passform & Schnitt

Neben ihrem weniger technischen Design, waren die Entwickler bei Patagonia wohl auch der Meinung auch bei Passform und Schnitt keine größeren Experimente zu wagen und das ist durchaus als positiv zu bewerten. Mit Ausnahme von Arbeiten über Kopf wie beim Klettern oder vorgebeugt auf dem Rennrad bei denen wir die Ärmel einen Tick zu kurz fanden, passte die Patagonia Daunenjacke im Test wie angegossen. Glücklicherweise bildet sie an keiner Stelle abstehende „Materialbeulen“, so dass sie auch auf technischen Trails und als Mittelschicht unter einer Hardshell nicht behindert. Neben Stofffarben und Design waren wir der Meinung dass auch die Passform sehr allroundtauglich ist und auch hervorragend als Alltagsjacke im Winter funktioniert.

Packmaß

Die Patagonia Daunenjacke war zwar nicht so klein komprimierbar wie etwa eine Arcteryx Cerium oder gar eine Mountain Hardware Ghost Whisperer, allerdings ist ihr Einsatzbereich vermutlich auch aufgrund des nicht ultraleichten Gewichts ohnehin nicht das minimalistische Ultralight Trekking. So liegt die Down Sweater Hoody auch hier im Mittelfeld.

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Ausstattung & Features

In Bezug auf die Ausstattungsdetails hat man sich bei Patagonia wohl gedacht „reduce to the max“, geben wir der Jacke alles Nötige mit aber lassen unnötigen Schnickschnack weg. So wartet die Patagonia Down Sweater Hoody mit einigen interessanten Details auf. Die Kordelzüge für den Saum zum Beispiel, sind in den großen Handwärmertaschen untergebracht. Obwohl uns das immer irgendwie zum rumspielen mit den Kordelenden verleitete, fanden wir die Idee nicht schlecht, denn man kann nicht an Ästen oder ähnlichem damit hängenbleiben. Geteilter Meinung waren wir im Testteam über den Zugang zur Brusttasche von innen. Die von uns die es nicht mochten, argumentierten dass jedes Mal die komplette Jacke geöffnent werden muss und so wertvolle Wärme verloren geht. Die Pro-Fraktion fand es gut dass Utensilien wie Smartphone oder Müsliriegel dicht am Körper liegen und nicht direkt der Kälte ausgesetzt sind. Wie weit die Kapuze nach vorne ragt, wird lediglich über einen einzigen Kordelzug eingestellt, was wir aber funktional und ausreichend fanden. Verpacken lässt sich die Patagonia Down Sweater Hoody in einer ihrer eigenen Seitentaschen, was praktisch ist da so kein separater Packsack benötigt wird der auch nicht verloren gehen kann.

Einsatzzweck

Wir fanden dass die Patagonia Daunenjacke aufgrund ihres unaufdringlichen und recht modischen Designs und der guten Allroundqualitäten mit am besten für den täglichen Gebrauch geeignet ist. Während wir mit einer sehr technisch aussehenden North Face oder einer wenig nässeresistenten Arcteryx nicht unbedingt in die Stadt oder zur Arbeit gehen würden, passte die Patagonia eigentlich immer. Und wenn wir sagen, dass sie für den Alltag ideal ist, heißt das nicht dass sie in den Alpen nicht funktioniert, ganz im Gegenteil. Wer nicht auf das allerletzte Gramm Gewichtsersparnis angewiesen ist findet mit der Patagonia einen zuverlässigen und nässeresistenten Begleiter.

Fazit

Die Auswahl wird einem wirklich nicht leicht gemacht, und auch wir hatten während unseres Tests manchmal Schwierigkeiten Daunenjacken die in bestimmten Leistungskriterien sehr eng beieinander lagen gegeneinander abzugrenzen und Nuancen an besserer oder schlechterer Leistung zu bewerten. Ein bisschen ging es uns so bei der Patagonia Down Sweater Hoody und der Rab Microlight Alpine die sich in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich sind. Was würden wir Euch also empfehlen? Seid Ihr oft in feuchten Bedingungen unterwegs oder seid bei einsetzendem Regen etwas nachlässig mit der Hardshell dann ist die Rab Microlight Alpine die bessere Wahl für Euch. Wollt Ihr eine stylishe und gemütliche Daunenjacke die eher an einen Pullover als an eine Jacke erinnert, dann nehmt die Patagonia. Übrigens, achtet beim Kauf darauf ein Modell mit Kapuze zu erwischen wenn Ihr dies wünscht, Patagonia bietet die Down Sweater nämlich auch als „Nicht Hoody“ an, aber nicht alle Händler geben dies immer klar an.

Aktuelle Preise Patagonia Down Sweater Hoody

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Am 21. September 2019 18:32
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Patagonia Down Sweater Hoody Test, (c) outdoormaniacs.de

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